Aktuelles

Lebendiges Andenken an P. Franz Reinisch

Reinisch-Freunde überall erinnern an Pallottinerpater

 

Ob in Oberkirch in der Erzdiözese Freiburg, in Bad Kissingen in der Diözese Würzburg, Meran in Südtirol oder Kirchmöser in der Diözese Magdeburg – dort und in vielen anderen Gemeinden weltweit wurde anlässlich seines Todestages in der vergangenen Wochen dem mutigen Pallottinerpater Franz Reinisch in den verschiedensten Formen gedacht.

Die Schönstatt-Männer von Oberkirch beispielsweise setzten ein zeitloses Zeichen – mit dem Aufstellen einer neuen Stele des von den Nazis hingerichteten Priesters, die dem Oberkircher Bildhauer Tobias Daniel Huber eigens zu diesem Anlass in Auftrag gegeben worden war. Das Monument nahe des Schönstatt-Zentrums Marienfried ziert ein Bronzerelief und das Spruchband der Männer: »Nichts ohne dich – nichts ohne uns« und wurde während der Gedenkstunde von Pfarrer Michael Dafferner feierlich gesegnet.

26 junge Leute gedachten im Gästehaus der Pallottiner in Meran in Südtirol dem mutigen Priester. P. Karl Schmickler SAC feierte gemeinsam mit ihnen einen Gottesdienst in seinem Gedenken. P. Franz Reinisch ist in der „Casa Pallotti“ fest verankert. Eines der beiden Wohnhäuser, das seit 1975 besteht, wurde seinen Namen „Franz Reinisch Haus“ getauft. Messingtafeln an den Häusern weisen auf die Biografien des Gründers des Pallottiner-Ordens Vinzenz Pallotti und von Pater Franz Reinisch hin.

In Bad Kissingen trafen sich rund fünfzig Verehrer am Reinisch-Denkmal auf dem ehemaligen Kasernengelände, um mit einem Wortgottesdienst an P. Franz zu erinnern. Organisiert hatte die Gedenkveranstaltung eine Reinisch-treue Gruppe rund um Schönstatt-Frau Erika Seller.

Bad Kissingen bedeutet einen Wendepunkt in P. Franz Reinischs leben. Hierher wurde er im April 1942 einberufen und hier verweigerte er kurz nach seiner Ankunft bereits den Fahneneid auf Hitler. Nur kurze Zeit später wurde er ins Gefängnis nach Berlin-Tegel gebracht. Am 7. Juli 1942 wurde er vom Reichskriegsgericht in Berlin-Charlottenburg zum Tode verurteilt. Am 21. August starb er im Zuchthaus Brandenburg-Görden unter dem Fallbeil.

Nicht weit vom Ort seiner Hinrichtung entfernt veranredeten sich auch in diesem Jahr wieder Jugendliche und auch Erwachsene zum "Reinisch-Treff". Seit Jahren verbringen aktuelle und ehemalige Schönstatt-Jungmänner eine Woche im August zeltend auf der Insel Kiehnwerder im Breitlingsee bei Brandenburg. Verbunden damit ist seit 1962 der Besuch und die Gestaltung einer Vigil-Nacht vom 20. zum 21. August in Kirchmöser im Andenken an P. Reinischs Todestag.

Fotos zu den Veranstaltungen in Bad Kissingen und Kirchmöser folgen noch an dieser Stelle!

"Die Liebe zu Gott hat ihn verzehrt"

Reinischfreunde in Vallendar erinnern an den Pallottiner

Eine Statio zu seinem Todestag an seinem Grab und ein Gottesdienst in seinem Gedenken  - P. Franz Reinisch ist nicht vergessen. Seine mutige Gewissensentscheidung brennt in den Herzen seiner Verehrer. Sein Vermächtnis lebt - stärker denn je. "Der Diener Gottes Pater Franz Reinisch SAC lebt und stirbt als liebeglühender Apostel Christi. Bildlich gesprochen ist er eine Fackel der Liebe gegen die Fackel des Hasses."  Der Vize-Postulator des Seligsprechungsprozesses für P. Franz Reinisch, P. Adalbert Kordas ofm, bringt es in seiner Predigt während der Heiligen Messe am Sonntag auf den Punkt. "Das im tiefsten Glauben vollzogene Gewissens-Zeugnis von Pater Franz Reinisch ist mit einer leuchtenden Fackel vergleichbar." Ein Licht, dass für viele Gläubige heute noch sichtbar ist.

Alle Informationen zur Statio zum Todestag von P. Franz Reinisch am 21. August und zum Gedenkgottesdienst am 23. August finden Sie hier.

Gedenken an P. Franz Reinisch SAC

Statio und Gottesdienst erinnern an den mutigen Pallottinerpater

Am 21. August 1942 wurde P. Reinisch in Brandenburg hingerichtet. Auch in diesem Jahr wird diesem bedeutungsvollen Datum mit einer Statio an seinem Grab neben dem „Uhrheiligtum“ in Vallendar-Schönstatt gedacht. Um 20.15 Uhr versammeln sich am 21. August 2015 alle Reinisch-Freunde, um gemeinsam mit dem Vizepostulator des Seligsprechungsprozesses für Pater Franz, P. Adalbert Kordas ofm, dem mutigen katholischen Priester zu gedenken. Nur zwei Tage später, am 23. August, wird P. Kordas in einem Gottesdienst um 9.00 Uhr in der Hochschulkirche der Philosophisch-Theologischen Hochschule in Vallendar (PTHV) in seiner Predigt an P. Franz Reinisch erinnern. 

Von Bruchsal bis Salzburg

Erlebnistagebuch zur 3. Etappe ist online

v.l. Angela Nachtsheim, Angela Marlier, P. Sascha-Philipp Geissler SAC, Pascal Nachtsheim, P. Heribert Niederschlag SAC

Liebe Reinisch-Freunde,
Ende Juni haben wir uns auf die dritte Etappe unserer Reinisch-Reise begeben. Sie wissen, wir wollen P. Reinischs Leben filmisch dokumentieren.Dieses Mal wollten wir die Kindheits- und Priesterjahre des Pallottinerpaters fokussieren und reisten von Bruchsal über Immenstaad am Bodensee bis nach Rankweil, Feldkirch, Salzburg und Friedberg bei Augsburg. Bereits im Frühjahr 2014 und im vergangenen April waren wir unterwegs. Viele von Ihnen haben unseren Weg auf den Spuren von Franz sicherlich mitverfolgt. Und wer dazu noch keine Gelegenheit hatte, kann dies gerne nachholen – und zwar hier.

Online-Infos zum "Reinisch Haus"

Marienberg in Bamberg ist auch im Internet präsent

"Reinisch Haus" auf dem Marienberg in Bamberg; Foto: Angela Nachtsheim

Liebe Reinisch-Freunde,

wir möchten Ihnen gerne eine Webpräsenz ans Herz legen, die Sie auch auf die Spuren von P. Franz Reinisch führen wird: www.marienberg.net. Hier finden Sie u.a. alle Informationen zum "Reinisch Haus" in Bamberg, das wir im Rahmen unserer Dreharbeiten im April in Bamberg besucht haben. Ein Besuch der Seite ist empfehlenswert, der Besuch vor Ort ein Muss für Reinisch-Freunde!

Gedenken an Priesterweihe

Rosengruß aus Innsbruck für P. Franz Reinisch

Liebe Reinisch-Freunde,

im Juni 1928 wurde P. Franz zum Priester geweiht. Anlässlich dieses besonderen Monats und auch wegen des Herz-Jesu-Hochfestes am vergangenen Freitag, dem 12. Juni 2015, haben unsere lieben Freunde aus Innsbruck, das Ehepaar Rosa und Gottfried Rießlegger und die dortige Schönstattfamilie, das Grab des Pallottinerpaters am Urheiligtum wieder erblühen lassen.

Traditionell entsendeten die Reinisch-Freunde einen Rosenstrauß in rot und weiß - Farben, die für die Reinheit seines Herzens und das Blutzeugnis stehen, das der Pallottiner-Pater mit dem Bekenntnis zu seinem Gewissen und dem damit verbundenen Protest gegen das Nazi-Regime ablegte.
P. Reinisch galt übrigens als großer Herz-Jesu-Verehrer und zog sich oft zum Gebet vor dem Herz-Jesu-Bildnis in der Jesuitenkirche in Innsbruck zurück.
Wir danken den Reinisch-Freunden aus der schönen Tiroler Landeshauptstadt!

Von Bad Kissingen bis Brandenburg

Erlebnistagebuch der "Reinisch-Reisenden" ist online

v.l. Angela Nachtsheim, Pascal Nachtsheim, Angela Marlier, Justizvollzugsbeamter Fuchs, Dr. Sylvia de Pasquale, P. Heribert Niederschlag SAC, Timo Michael Keßler, Regens Martin J. Emge; Foto: Timo Michael Keßler

Liebe Reinisch-Freunde,

rund zwei Wochen nach dem Start der viertägigen zweiten Etappe unserer Reinisch-Reise können Sie nun auch hier, nach einer ersten Veröffentlichung auf unserer Facebookseite, unsere Erlebnisse noch einmal nachlesen. Wie bereits anlässlich der ersten Dreharbeiten zu unserem Reinisch-Dokumentarfilm im April 2014, die uns nach Innsbruck, Brixen und Bozen führten, möchten wir Ihnen auch in diesem Jahr Einblick in unser Reisetagebuch gewähren.

Wir, das sind der Postulator des Seligsprechungsprozesses für P. Franz Reinisch, Prof. P. Dr. Heribert Niederschlag, der Regens des Erzbistums Bamberg, Martin J. Emge, die Medienschaffenden Angela und Pascal Nachtsheim, der Videojournalist Timo Michael Keßler sowie die Presse- und Öffentlichkeitsbeauftragte im Seligsprechungsprozess, Angela Marlier.
Erleben Sie mit uns noch einmal Teil II unserer Reinisch-Reise - und zwar hier.

 „Kann man dem Gewissen trauen?”

KHG Marburg beschäftigt sich mit P. Franz Reinisch und der Gewissensfrage

Marburg, 29.04.2015. "Das Gewissen ist das Schlüsselthema unseres Lebens, aber wir tun uns schwer, genau zu unterscheiden, was im Alltag von uns gefordert ist. Wir können uns vieles vormachen. Und selbst wenn wir wissen, wo es lang geht bzw. gehen sollte, spüren wir häufig, dass wir nicht können, was wir wollen. Wir bewegen uns in diesem Spannungsfeld."

Mit dieser Einladung zu einem Vortragsabend mit Prof. P. Dr. Heribert Niederschlag erreichte der Gastgeber im Roncalli Haus in Marburg, Hochschulpfarrer Dr. Martin Stanke, am Mittwochabend rund 25 interessierte und diskussionsbereite Mitglieder der Katholischen Hochschulgemeinde (KHG).

In den Fokus des Vortrages rückte der Postulator des Seligsprechungs-prozesses für P. Franz Reinisch auch dessen Gewissensentscheidung und beschrieb die damit verbundene Zerissenheit, die Reinisch während seiner Zeit im Gefängnis in Berlin-Tegel und im Zuchthaus Brandenburg-Görden, seiner Hinrichtungsstätte, quälte. Reinisch war sich bewusst, dass seine Entscheidung das Leben anderer, seiner Familie und auch seiner Gemeinschaft, negativ beeinflussen könnte. Mit dem Rückhalt seiner Eltern jedoch und im Vertrauen auf seinen Glauben blieb er seinem Gewissen treu und bezahlte dafür mit seinem Leben.

Eine Haltung, die im Anschluss an den Vortrag für viel Diskussionstoff sorgte und einen regen Gedankenaustausch mit dem Referenten initiierte.    

Die Katholische Hochschulgemeinde Marburg (KHG) besteht aus Studentinnen und Studenten, die aus dem Glauben an Jesus Christus heraus leben und nach Antworten suchen. Während des Semesters bietet das Team um Pfarrer Dr. Martin Stanke regelmäßig Veranstaltungen an. Weitere Informationen zur KHG finden Sie hier.

Unser Dank gilt Andreas Kratz, der uns freundlicherweise Fotos des Vortragsabends mit Prof. P. Dr. Heribert Niederschlag zur Verfügung gestellt hat.

Erinnerung an P. Franz Reinisch

Blühendes Gedenken bei Aktion "Stolpersteine"

Liebe Reinisch-Freunde,

am Dienstag, den 14. April 2015, fand in Vallendar erneute die Aktion "Stolpersteine" statt. Die Initiative des Künstlers Gunter Demnig soll an das Schicksal derer erinnern, die im Dritten Reich aufgrund ihrer Religion oder ihrer politischen Einstellung von den Nationalsozialisten verfolgt, deportiert und ermordet wurden. In Vallendar wurden am Dienstag "Stolpersteine" für jüdische Mitbürger verlegt, die aus ihren Häusern abgeholt, in verschiedene Konzentrationslager gebracht und dort auf grausame Weise ermordet wurden.

Und auch an ihn wurde nach einer vorangegangenen Aktion "Stolpersteine" im Februar 2014 erneut erinnert: den Pallottiner-Pater Franz Reinisch, der seinem Gewissen folgte und sich, als einziger deutscher Prieser, gegen den Fahneneid auf Hitler entschloss und dafür am 21. August 1942 in Brandenburg hingerichtet wurde.

Unser Dank für diese Erinnerung an P. Reinisch gilt auch in diesem Jahr wieder der engagierten Vallendarerin Gisela Radermacher. Sie ist seit langem eine Reinisch-Verehrerin und hält den Pallottiner-Pater immer wieder im Gedächtnis der Öffentlichkeit wach.
Wie sehr das Gedenken vieler Vallendarer an P. Franz Reinisch noch immer blüht, demonstrierte der Bürgermeister der Stadt, Gerd Jung, mit der Überreichung eines bunten Frühlingsstraußes für dessen Grab.
Eine wunderbare Geste, für die sich das Team im Seligsprechungs-prozess für P. Franz Reinisch herzlich bedankt.

"Schicksalsstein" für P. Franz Reinisch

Reinisch-Verehrerin ehrt Pallottiner mit einem "Familienstück"

"Eisenhut in Feuerstein", so nennt Gisela Radermacher ihr beeindruckendes Denkmal im Andenken an P. Franz Reinisch. Die Vallendarerin hat dieses besondere Kunstwerk, das der Natur entsprang und von dem Westerwälder Künstler Hans-Bernhard Olleck mit der Darstellung eines Eisenhutes vervollkommnet wurde, im Dezember anlässlich ihres 80. Geburtstages dem Postulator des Seligsprechungsprozesses P. Heribert Niederschlag übergeben. Eine Hommage an den gewissenstreuen Pallottiner. Sie sagt: "Für mich ist Franz Reinisch ein 'Eisenhut in Feuerstein'."  Sein eiserner Wille, dem Gewissen zu folgen und sich gegen den Willen des Nazi-Regimes aufzulehnen, hat sie zu dieser einzigartigen Kombination von Stein und Pflanze inspiriert. Ihren Steckbrief zum "Eisenhut in Feuerstein" finden Sie hier.

Erster Rundbrief aus dem Reinisch-Büro kurz vor Versand

Jahresrückblick 2014 zum Geburtstag am 1. Februar

Das Jahr 2015 startet im Reinisch-Büro mit dem letzten Schliff an unserem diesjährigen Rundbrief an alle bei uns registrierten Reinisch-Freunde. Dieser soll pünktlich am 1. Februar, zum Geburtstag von Pater Franz, in den Briefkästen und E-Mail-Accounts weltweit liegen. Der Inhalt steht und auch das Layout macht, dank der Kreativität von Angela und Pascal Nachtsheim, einen hervorragenden Eindruck. Der Rundbrief wird natürlich auch nach seiner Erscheinung an dieser Stelle zum Herunterladen bereitstehen und einen Überblick über die Aktivitäten des Reinisch-Büros im vergangenen Jahr liefern.

Der Reinisch-Rundbrief erscheint inzwischen zum 70. Mal. Allerdings wird er in diesem Jahr zum ersten Mal vom Reinisch-Büro der Pallottiner herausgegeben. Bisher zeichnete das Reinisch-Sekretariat der Schönstatt-Patres unter Federführung von Ursula Kowalski für das Erscheinen der Info-Broschüre verantwortlich. Mit Auflösung des Sekretariates übernimmt von nun an das Reinisch-Büro diese Aufgabe.

Der Reinisch-Rundbrief wird zukünftig einmal im Jahr zum Geburtstag von P. Franz Reinisch erscheinen.

Frohe Weihnachten! Feliz Navidad! Feliz Natal!

... und ein gesegnetes, glückliches & gesundes Neues Jahr!

"Geschichten aus längst vergangenen Zeiten"

Ein friedvoller Rückblick von Prof. P. Dr. Heribert Niederschlag

"Weihnachten ist eine Zeit, in der die Geschichten erzählt werden. Geschichten aus einer längst vergangenen Zeit..."

Geschichten, die die Hoffnung des Friedens in sich tragen.

P. Heribert Niederschlag SAC möchte uns mitnehmen auf eine Reise in die Vergangenheit, in Zeiten, wo Friede unmöglich schien und doch durch Menschen möglich gemacht wurde. 

Innsbrucker Reinisch-Freunde bedanken sich

Blumengruß symbolisiert Reinheit und Blutzeugnis

Vallendar, 8.12.2014. Im Jahre 1930 legte P. Franz Reinisch, zwei Jahre nach Eintritt in das Noviziat, die erste Profeß ab. 84 Jahre sind vergangen, seit er sein Gelübde ablegte und endgültig Teil der Gemeinschaft der Pallottiner wurde. Daran erinnert seit Montag ein Strauß roter und weißer Rosen auf seinem Grab neben dem Urheiligtum in Vallendar-Schönstatt. Den Blumengruß verbinden seine Stifter, der Freundeskreis von Franz Reinisch in Österreich unter Federführung von Gottfried Rießlegger, mit einem Dank an den Postulator des Seligsprechungsverfahrens, P. Heribert Niederschlag SAC, und an den Vizepostulator, P. Adalbert Kordas ofm. Beide waren im November eigens nach Innsbruck und Hall in Tirol gereist, um dort vielen interessierten Zuhörern die Geschichte ihres mutigen Landsmannes zu erzählen. Die Resonanz war überwältigend.
Reinischs Gewissensentscheidung bewegt und hat eine unglaubliche Symbolkraft, wie auch die Rosen, die nun sein Grab schmücken. Rot und weiß - die Farben stehen für die Reinheit seines Herzens und das Blutzeugnis, das der Pallottiner-Pater mit dem Bekenntnis zu seinem Gewissen und dem damit verbundenen Protest gegen das Nazi-Regime ablegte.
Wir danken dem Freundeskreis von P. Franz Reinisch in Innsbruck von Herzen für diese wunderbare Geste!

In der Heimat unvergessen - und für seinen Mut erkannt

Vorträge in Innsbruck und Hall füllen die Säle

Innsbruck und Hall, zwei nah beieinanderliegende Orte im österreichischen Bundesland Tirol, die P. Franz Reinisch geprägt haben. Hier wächst er auf, hier geht er auf das Gymnasium - hier, an diesen beiden Orten seiner Kindheit und Jugend, ist der Erwachsene Franz Reinisch nicht in Vergessenheit geraten.

Im Gegenteil. Reinischs "Mut zum Gewissen" füllt Säle. Das erfuhr Vizepostulator P. Adalbert Kordas jüngst bei seinem Vortrag über den Pallottiner-Pater im Pfarrsaal am Domplatz in Innsbruck. Und auch Postulator P. Heribert Niederschlag fand nur einen Tag später ein generationsübergreifendes Publikum im vollbesetzten Barocken Stadtsaal in Hall.

Unterstützt wurden die beiden Verantwortlichen im Seligsprechungsprozess vom "Freundeskreis für P. Franz Reinisch" unter Federführung des Innsbruckers Gottfried Rießlegger. Die Reinisch-Verehrer hielten für die Gäste Informationsmaterial und Literatur bereit.

In Hall hatte Pfarrer Dr. Jakob Patsch für gute Vortragsvoraussetzungen gesorgt. Dort referierte P. Heribert Niederschlag auf Einladung der Pfarrgemeinde St. Nikolaus in Zusammenarbeit mit dem Gymnasium der Franziskaner und der Studentenverbindung "Sternkorona", der auch Franz Reinisch einmal angehörte.

Zwei Termine in Reinischs Tirol, zwei Beweise dafür, dass die Erinnerung seiner Landsleute an unseren Franz Reinisch vor allem eines ist: "Unverrückbar wie die Berge der Heimat...".

TV Mittelrhein und wwtv berichten über Reinisch-Ausstellung

Postulator Heribert Niederschlag: "Reinisch-Reise geht weiter"

Neben vielen anderen Medien berichteten auch die regionalen Fernsehsender TV Mittelrhein und wwtv über das große Schönstattjubiläum vom 16. bis zum 19. Oktober in Vallendar - und damit verbunden natürlich über die Ausstellung des Reinisch-Büros der Pallottiner unter dem Titel "Pater Franz Reinisch - Märtyrer des Gewissens. Eine Reise".

Wir bedanken uns herzlich für die Berichterstattung!

"Märtyrer des Gewissens" ist Thema bei "Radio Maria"

P. Heribert Niederschlag im Interview

P. Franz Reinisch war in der vergangenen Woche Thema bei dem österreichischen Sender "Radio Maria". In einem fast einstündigen Gespräch im Rahmens des Formates "Bei uns zu Gast" mit der freien Journalistin Magdalena Plattner fokussierte der Postulator des Seligsprechungsprozesses, Prof. P. Dr. Heribert Niederschlag, Leben und Wirken des Tiroler Pallottiner-Paters.

Das ganze Gespräch vom 28.10.2014 stellen wir Ihnen mit freundlicher Erlaubnis von "Radio Maria" hier zum Download zur Verfügung.

BG_2014-10-28_P Franz Reinisch.mp3
MP3-Audiodatei [26.2 MB]

P. Franz Reinisch im Fokus von Papst Franziskus

Regens Martin J. Emge ISch macht auf Seligsprechungsprozess aufmerksam

Am vergangenen Samstag empfing Papst Franziskus die Schönstatt-Bewegung anlässlich deren Jubiläumswallfahrt zum 100. Geburtstag in Rom. P. Franz Reinisch war auch dabei, dank des Bamberger Regens Martin J. Emge ISch. Schauen Sie einmal rein, bei 2:28:42 - und sehen Sie, wie Papst Franziskus P. Franz Reinisch begegnet.

Neues Portrait von Pater Franz Reinisch

Aschaffenburger Künstler übergibt Werk an Postulator

Aschaffenburg, 20.10.2014. Pater Franz Reinisch hat viele Facetten. Auch, wenn es um seine künstlerische Darstellung geht. Wer sollte dies besser wissen, als der freischaffende Künstler Gebhard Hepp, der sein inzwischen viertes Portrait des Pallottiner-Paters fertiggestellt hat und es am Montag an Postulator Prof. P. Dr. Heribert Niederschlag übergeben konnte. Nach einer klassischen Zeichnung und Ölmalereien hat der Aschaffenburger nun ein Portrait mit Rötelkreide angefertigt. Das neue Bildnis von P. Franz Reinisch wird seinen neuen Platz im Reinisch-Büro der Pallottiner in der Philosophisch-Theologischen Hochschule finden.

Zum Künstler:

Der im Jahre 1940 in Goldbach bei Aschaffenburg geborene Gebhard Hepp arbeitete fast vierzig Jahre als Gymnasiallehrer für Mathematik und Physik. Von 1989 bis 2004 war er Schulleiter am Spessart-Gymnasium in Alzenau. Schon während seiner Lehrerlaufbahn war er nebenbei künstlerisch tätig. Seit seiner Pensionierung hat er sich als freischaffender Künstler einen Namen gemacht. Eine Auswahl seiner Arbeiten finden Sie hier.

Vielen Dank, Thank you, Muchas Gracias & Muito obrigado!

Geschafft, aber glücklich! Nach vier aufregenden Tagen im Rahmen des Schönstattjubiläums ist die Ausstellung "Pater Franz Reinisch - Märtyrer des Gewissen. Eine Reise" nun abgebaut. Wir durften unzählige Gäste aus aller Welt im Ausstellungsraum in der Philosophisch-Theologischen Hochschule begrüßen. Menschen, die mit uns und Pater Franz Reinisch auf die Reise gehen wollten und unser Projekt "Seligsprechung" mit großem Interesse verfolgen - und die uns mit wundervollem Feedback und guten Gesprächen nur noch mehr motiviert haben, so weiterzumachen.
Die "Reinisch-Reisenden" Prof. P. Heribert Niederschlag SAC, Katrin Wolf, Angela Marlier und Angela & Pascal Nachtsheim sagen: Vielen Dank, Thank you, Muchas Gracias & Muito obrigado!
Unsere Reise auf den Spuren Franz Reinischs wird weitergehen - wir hoffen, Sie sind weiterhin dabei!
Fotografische Eindrücke von unserer Ausstellung finden Sie übrigens hier. Tolle Begegnungen und damit verbundene kleine Anekdoten hier. Und wer den Spirit eines internationalen Festes, vereint im gemeinsamen Glauben, noch einmal erleben möchte, der sollte sich unbedingt Timo Michael Keßlers Beitrag "100 Jahre Schönstatt - Der 17. Oktober 2014. Ein besonderer Tag erzählt in 9 Minuten" anschauen. Es war uns eine Freude, Sie kennenzulernen!

"Pater Franz Reinisch - Märtyrer des Gewissens. Eine Reise."

Regionale Medien berichten über Reinisch-Ausstellung

Vallendar, 15.10.2014. Vom 16. bis zum 19. Oktober wird Schönstatt zum Festivalgebiet - und das Reinisch-Büro ist mit seiner Ausstellung "Pater Franz Reinisch - Märtyrer des Gewissens. Eine Reise" mittendrin. Zu finden ist diese im Gruppenraum B der Philosophisch-Theologischen Hochschule. Das wissen jetzt unter anderem auch die Leser der Rhein-Zeitung, des Blick aktuell - Heimatzeitung und der Online-Plattform www.region-rhein.de.  Herzlichen Dank für die Vorberichterstattung! Also, liebe Reinisch-Freunde, schaut bei im Gruppenraum B an der PTHV vorbei. Vom 16. bis 19. gehen wir mit Ihnen noch einmal auf eine Reise, auf den Spuren von P. Franz Reinisch.

Countdown zur Reinisch-Ausstellung läuft

Fotos dokumentieren Reise auf den Spuren Reinischs

Der Countdown läuft! Wir stehen kurz vor unserer Ausstellungseröffnung im Rahmen des Schönstattjubiläums. Heute wurden für das große Festival Mitarbeiterausweise und das Programmheft für die Feierlichkeiten vom 16. bis 19. Oktober verteilt. Ab Donnerstag ist die Ausstellung des Reinisch-Büros der Pallottiner, "Pater Franz Reinisch - Märtyrer des Gewissens. Eine Reise", im Gruppenraum B an der Philosophisch-Theologischen Hochschule in Vallendar zu sehen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Alle weiteren Informationen finden Sie hier.

"Die Pallottiner und die Schönstattbewegung"

Veranstaltung der KEB Koblenz war gut besucht

 

Vallendar, 30. September 2014. Am 18. Oktober  wird es 100 Jahre her sein, dass P. Josef Kentenich für Schüler des damaligen Studienheims der Pallottiner in Vallendar – heute Philosophisch-Theologische Hochschule – in der Schönstattkapelle einen Vortrag gehalten hat, der als „Gründungsurkunde“ der Schönstattbewegung angesehen wird. In den Jahren nach dem 1. Weltkrieg breitete sich die Bewegung rasch aus und wurde Ende der 30er Jahre zur stärksten dynamischen Erneuerungsbewegung der katholischen Kirche Deutschlands. Nach dem 2. Weltkrieg wurde sie zu einer internationalen Bewegung, die vor allem in Südamerika großen Anklang fand. In den 50er Jahren kam es zu Spannungen zwischen den Pallottinern und der Schönstattbewegung, die am 18. Oktober 1964 zur Trennung führte. Nach wie vor wirken Pallottiner und Schönstätter in Vallendar – sie haben die gleiche Wurzel.

Über die Wege und Ziele referierten am Montagabend Prof. P. Dr. Heribert Niederschlag SAC und Sr. Dr. Nurit Stosiek von den Schönstätter Marienschwestern.

 

"Die Pallottiner und die Schönstattbewegung" - ein spannende und mit rund 100 Zuhörern gut besuchte Veranstaltung der Katholischen Erwachsenenbildung im Bistum Trier (KEB) im Rahmen des Katholischen Forums Koblenz, bei der auch P. Franz Reinischs Position thematisiert wurde. Eine Zusammenfassung von Heinrich Brehm lesen Sie hier.