Aktuelles

Projekt "Seligsprechung" trägt Früchte

Prominente Zeugen unterstützen "Causa Reinisch"

Liebe Reinisch-Freunde,


in diesen beiden intensiven Tagen, am 16. und 17. März, an denen wir im Franz-Reinisch-Saal an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar Zeugen aus Deutschland, Österreich und Italien zur Anhörung empfangen durften, wurde uns so langsam klar: das Ziel rückt näher! Was engagierte Pallottiner und Schönstätter über Jahrzehnte vorbereitet haben, trägt nun endlich sichtbare Früchte. Schon bald werden wir einer ersten Entscheidung im Seligsprechungsprozess auf Diözesanebene ganz nah sein.

Unterstützt uns durch euer Gebet - wie der Landtagspräsident des österreichischen Bundeslandes Tirol, Dr. Dr. Herwig van Staa, der nicht nur in unserem Dokumentarfilm "Pater Franz Reinisch" seiner Bewunderung für P. Franz Ausdruck verliehen hat, sondern sich auch als Zeuge für die "Causa" zur Verfügung stellte.
Wir danken ihm sehr für diesen unverzichtbaren Dienst!

Foto: Dr. Dr. Herwig van Staa am Grab von P. Franz

Offizielle Zeugenanhörung in der "Causa Reinisch"

Historiker machen den Anfang vor weiteren Zeugen

Liebe Reinisch-Freunde,

ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur Seligsprechung von P. Franz ist erreicht. Am 16. und 17. März fand die Anhörung von Zeugen der Verehrung an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar statt.

Zunächst jedoch wurden die drei Mitglieder der Historikerkommission P. Joachim Schmiedl ISch (Vorsitzender, obere Reihe rechts), Prof. Dr. Bernhard Schneider (Obere Reihe Mitte) und P. Martin Manus SAC (vordere Reihe Mitte) durch den Offizial des Bistums Trier, Dr. Georg Holkenbrink (vordere Reihe rechts) befragt. Marianne Stauß (vordere Reihe links) fungierte bei der Anhörung der Zeugen als Notarin.

In den vergangenen Jahrzehnten wurde bereits durch Vertreter der Gemeinschaft der Pallottiner und auch der Schönstatt-Bewegung eine Vielzahl von Zeitzeugen P. Reinischs befragt, die ihn persönlich kennengelernt hatten. Deren Aussagen wurden schriftlich festgehalten und gesammelt. Insgesamt werden aktuell rund 30 weitere Zeugen befragt, die P. Franz Reinisch in besonderer Weise verehren und sich zum Teil sogar aktiv für die Seligsprechung des Pallottiners engagieren. Neunzehn von ihnen wurden durch den Trierer Offizial Dr. Georg Holkenbrink in Vallendar befragt. Die verbleibenden elf Zeugen werden in den kommenden Wochen ihre Aussagen in ihren Heimat-Diözesen tätigen.

Postulator P. Dr. Heribert Niederschlag SAC wird als Beteiligter der "Causa Reinisch" nicht befragt.

Postulator zieht Zwischenbilanz

P. Niederschlag über das "Großprojekt Seligsprechung"

Liebe Reinisch-Freunde,

 

die Pallottiner engagieren sich seit Jahrzehnten in großem Maße für einen Seligsprechungsprozess für P. Franz Reinisch. Im Mai 2013 konnte dieser endlich im Bistum Trier eröffnet werden. Als Postulator wurde P. Dr. Heribert Niederschlag SAC eingesetzt. Seine Aufgaben: die Zusammenstellung einer lückenlosen Biographie, das Sichten persönlicher Unterlagen, das Befragen von Zeugen, Nachfahren und Verehrern und die Prüfung aller historischen Fakten.

P. Dr. Heribert Niederschlag und der ebenfalls im Mai 2013 ernannte Vizepostulator P. Adalbert Kordas OFMConv. greifen im Seligsprechungsprozess für P. Franz Reinisch glücklicherweise auf eine jahrzehntelange Vorrecherche durch engagierte Pallottiner- und Schönstatt-Priester zurück.
Wie es aktuell im Seligsprechungsprozess vorangeht, hat

P. Heribert Niederschlag jetzt im Interview mit Verena Breitbach dargestellt. Dieses können Sie hier nachlesen.

Vor 114 Jahren wurde P. Franz geboren

Liebe Reinisch-Freunde,
 
heute, am 1. Februar, feiern wir ein besonderes Ereignis, den Geburtstag von P. Franz Reinisch.
Das Leben des mutigen Pallottiners beginnt an einem Sonntag im Jahr 1903. Am 1. Februar, dem Fest des heiligen Märtyrers Ignatius, bringt ihn seine Mutter Maria im österreichischen Feldkirch auf diese Welt. Es ist offenbar keine leichte Geburt. Als der kleine Franz seinen ersten Schrei tut, stellt der Arzt erschöpft, aber erleichtert fest: „Du, aus dir muss etwas Großes werden!“. Prophetische Worte zu Beginn eines jungen Lebens.
Gleich am nächsten Tag, zu Mariä Lichtmess, lassen die tief gläubigen Eltern ihren Neugeborenen im Dom St. Nikolaus taufen. Ihr Kind soll ein Geschenk für die Gottesmutter werden. Damit verbunden die Hoffnung, der Sohn möge sein Leben lang unter ihrem Schutz stehen.
 
Heute wissen wir, dass Franz bereits in diesen frühen Tagen seines jungen Lebens wohl die Kraft erhalten hat, die ihn auf seinem schweren Weg in seiner Gewissenentscheidung, den Fahneneid auf Hitler zu verweigern, bestärkt hat.
Wir versuchen seit Mai 2013, diesen Weg mit ihm fortzusetzen. Unser Ziel: seine Seligsprechung. Und auch im vergangenen Jahr haben wir wieder vieles bewegen können, um diesem großen Anliegen einige Schritte näherzukommen, nachzulesen in unserem aktuellen Rundbrief, den Sie hier herunterladen können.

"Radio Maria" berichtet über Doku "Pater Franz Reinisch"

"Bei uns zu Gast" mit P. Heribert Niederschlag SAC

 

 

Liebe Reinisch-Freunde,

 

Radio Maria hat mit P. Heribert Niederschlag über unseren Dokumentarfilm "Pater Franz Reinisch" gesprochen. Das Interview wurde am Montag, dem 23. Januar 2017, im Rahmen des Formats "Bei uns zu Gast" gesendet.
Unser herzlicher Dank gilt der Redakteurin Magdalena Plattner!

 

 

Radio Maria - Bei uns zu Gast: P. Dr. Heribert Niederschlag SAC zum Dokumentarfilm "Pater Franz Reinisch"
BG_2017-01-23_P Franz Reinisch Marlier N[...]
MP3-Audiodatei [20.5 MB]

"Herausforderung zu eigener Entschiedenheit"

Reinischs Vermächtnis inspiriert Schönstatt-Männer 

Liebe Reinisch-Freunde,

 

vom 12.1. - 15.1.2017 nahmen 22 Männer an den Besinnungs- und Gemeinschaftstagen im Schönstatt - Zentrum Oberkirch Marienfried teil. Standesleiter Pfr. Michael Dafferner Iffezheim referierte zum Thema: "Kirche braucht Erneuerung" Im Fokus: die Herausforderungen für Männer durch Matin Luther und die Botschaft von Fatima. Am Freitag, den 13.1., versammelten sich die Männer nach der Eucharistiefeier im Heiligtum zur Statio beim Pater Franz Reinisch Relief.
Am 15. August 2015 wurde die Stele mit dem Bronzerelief von Pater Reinisch wieder neu aufgestellt, dazu die Inschrift der Männer „Nichts ohne dich – nichts ohne uns“. Das Heiligtum steht für das „Nichts ohne Dich“ Dreifaltiger Gott, Gottesmutter und das „Nichts ohne uns“ für die Werkzeuge, Mitarbeiter wie die Zeugen Josef Engling, Pater Reinisch und viele Andere.
Die Schönstatt-Männer in Oberkirch sind vereint in der Erinnerung an einen Priester, der sich nicht vom Sog der Nazi-Ideologie mitreißen ließ.
„Sein juristisch geschulter Blick durchschaute das verbrecherische Treiben bereits zu einer Zeit, als noch viele Gutgläubige den Führer zujubelten“. Reinisch habe den Protest riskiert und nach einem Weg gesucht, den er vor seinem Gewissen verantworten konnte. Sein „prophetischer Protest“ in bedrängter Situation sei für die Männer "heute ein Vermächtnis und eine Herausforderung zu eigener Entschiedenheit“. Pater Reinisch habe in seiner Zeit Zeichen gesetzt, Zeichen wie Menschsein, Leben und Glaube gelingt.

 

P. Reinisch wird auch am 2. April im Fokus des Gedenkens der Schönstatt-Männer Oberkirch stehen. Dann findet im Zentrum Marienfried der "40. Tag der Männer" statt.

 

Das Programm:

 

09:30 Uhr Begrüßung an der Gnadenkapelle

 

10:00 Uhr Vortrag: „Ein neues Gottesbild - Botschaft für den Mann von heute “
Impulse aus der Spiritualität von Pater Josef Kentenich
Sr. Dr. M. Doria Schlickmann, Schönstatt, Vallendar

 

12:00 Uhr Mittagessen

 

ab 12:30 Uhr Beichtgelegenheit

 

13:45 Uhr Film:„Pater Franz Reinisch“ Interview mit Zeitzeugen

 

15:00 Uhr Feierliche Eucharistiefeier mit Predigt
Erzbischof Stephan Burger, Freiburg

 

Anmeldungen an:
Schönstatt–Zentrum Marienfried, Oberkirch
Bellensteinstr. 25
77704 Oberkirch
Fax: 07802-9285-24
Tel.: 07802-9285-0
E-Mail: marienfried@schoenstatt-oberkirch.de

 

Weitere Infos gibt es hier.

Magazin "HeimArt" mit Filmtipp

Regional-TV berichtet über neue Reinisch-Doku

 

Liebe Reinisch-Freunde,

 

wir freuen uns immer wieder zur hören, sehen und spüren, wie sehr Sie die Lebensgeschichte von P. Franz berührt. Mit unserem Dokumentarfilm "Pater Franz Reinisch" wollen wir Ihnen die Möglichkeit geben, mit uns auf eine Reise zu gehen - an die Orte seiner Kindheit und Jugend, seiner Priesterzeit und auch seiner größten Prüfung. Der Film hat viele von Ihnen bewegt. Ein Echo, das nicht verklungen ist, sondern auch in den Medien Widerhall findet. Katrin Wolf und Stephan Eismann von TV Mittelrhein​  und wwtv berichten im Rahmen des Magazins "HeimArt" über "Pater Franz Reinisch". Ein herzliches DANKESCHÖN, vor allem auch für die Bereitstellung des Beitrags.

 

Frohe Weihnachten & ein gesegnetes neues Jahr 2017

 

Liebe Reinisch-Freunde,

 

mit diesem Gedicht von P. Franz und einem bewegt-bewegenden Gruß von Postulator P. Heribert Niederschlag aus dem Urheiligtum in Vallendar-Schönstatt wünschen wir Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und ein gesegnetes neues Jahr 2017!

 

Ihr Reinisch-Team

 

Video: Timo Michael Keßler

 

Weihnacht

 

Seid stille! Denn leise und lind durchwehet säuselnd der Wind
die Tannen von Schönstatt; sie raunen voll Staunen sich zu:
Maria, die Reine und Kleine gebar uns das göttliche Kind;
denn heute ist Weihnacht, die Nacht voll seliger Ruh!

Die Menschen sind trunken vom Schlafe und schlummern den eiskalt Traum;
allein nur das Kindelein lacht, weil's Mütterlein wacht.-
Ihr alle, ihr Fremden und Heiden vom heißen, wie eisigen Raum
nehmt teil am Wunder der Nacht, das Gott sich erdacht!

Wir Kinder Mariens, wir helfen euch allen
zu finden den Heiland der Welt.
Mit Opfern und Flehen zum Talgrund wir wallen
zum gnadenspendenden Zelt.
Dort wirket Maria das große Geheimnis:
die "Christusgestaltung der Welt!"

 

Franz Reinisch

"Leopolde" veröffentlicht Buch über P. Franz Reinisch

DDr. Peter Pichler beleuchtet Leben des Bundesbruders

Liebe Reinisch-Freunde,

im Oktober stellte der ehemalige Innsbrucker Postpräsident DDr. Peter Pichler sein Buch „Leben und Wirken des Pallottinerpaters Franz Reinisch" erstmals der Öffentlichkeit vor. Für das Vorwort seiner 300-seitigen Monografie konnte der Autor den Bischof von Linz, Dr. Manfred Scheuer, gewinnen. Dieser war noch als Bischof von Innsbruck als Postulator zuständig für den erfolgreichen Verlauf des Seligsprechungsprozesses von Franz Jägerstätter. Seine innere Verbundenheit zu P. Franz Reinisch brachte Scheuer bereits in unserer Filmdokumentation "Pater Franz Reinisch" im Interview zum Ausdruck.

DDr. Peter Pichler ist Mitglied der KÖHV Leopoldina, der Studentenkooperation, der auch der Tiroler  P. Franz Reinisch angehörte. Seine Publikation über das Leben und Wirken von P. Franz wird also folgerichtig von der "Leopoldina" herausgegeben. Sie kann für 20,00 € zuzüglich Versandkosten bei Othmar Tamerl, Achenrain 45 in A-6233 Kramsach (phil-xxx@leopoldina.at) bestellt werden. Weiterführende Informationen finden Sie hier.

Statio in Gedenken an P. Franz Reinisch

Schönstatt-Gruppe fühlt sich dem Pallottiner verbunden

Liebe Reinisch-Freunde,

 
die Schönstatt-Männer der Erzdiözese Freiburg haben eine besondere Beziehung zu P. Franz und lassen keine Gelegenheit regelmäßiger Begegnungen ungenutzt, um seiner zu gedenken.
Vom 2. bis 6. November lud die Gruppe zu Exerzitien ins Schönstatt-Zentrum Oberkirch-Marienfried ein. Gemeinsam mit Pfarrer Jörg Simon aus Dreieich feierten die Teilnehmer eine Statio an der erst kürzlich errichteten Pater Reinisch Stele.
Wir danken Manfred Schemel für die Fotos.

Historikerkommission legt Abschlussbericht vor

Neuer Meilenstein im Seligsprechungsprozess gelegt

Am 28. Mai 2013 wurde in Trier der Seligsprechungsprozess für P. Franz Reinisch offiziell  eröffnet. Am Freitag, den 28. Oktober 2016, verabschiedete die dafür eingesetzte Historische Kommission, bestehend aus ihrem Vorsitzenden P. Joachim Schmiedl ISch (Vallendar), P. Martin Manus SAC (Rom) und Prof. Bernhard Schneider (Trier), ihren abschließenden Bericht.

Ihre Aufgabe in den letzten dreieinhalb Jahren bestand in der Sammlung, Sichtung und Begutachtung der für die sogenannte Causa Reinisch relevanten Dokumente und Schriften. Der Bericht der Theologen und Historiker soll im Frühjahr 2017 mit weiteren relevanten Unterlagen den zuständigen Verantwortlichen im Bistum Trier übergeben werden.

Nach einer intensiven Prüfung der vorgelegten Dokumente und der Befragung von Zeugen entscheidet dann der Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann über die Freigabe der Akten für die abschließende Beurteilung der Causa Reinisch in Rom.

"Bringe mich, o Mutter, als Liebesopfer dar"

Beisetzung vor 70 Jahren: P. Franz Reinisch & P. Albert Eise

Video: Timo Michael Keßler

Liebe Reinisch-Freunde,

 

vor siebzig Jahren, am 17. Oktober 1946, wurde Pater Franz neben der Gnadenkapelle in Vallendar-Schönstatt beigesetzt. Bereits seit Mai 1946 befand sich die Urne von P. Reinisch bereits in Schönstatt. Sie wurde in der Pallottikapelle des Exerzitienhauses (heute Bundesheim) aufbewahrt.
P. Reinisch wurde an jenem Oktobertag Seite an Seite mit Pater Albert Eise zur Ruhe gebettet. Dessen Asche war Anfang Oktober des Jahres aus seiner Heimatgemeinde Oeffingen nach Schönstatt überführt worden. Im KZ Dachau war er am 3. September 1942 an der Hungerruhr verstorben.

P. Reinischs Gefängnispfarrer Heinrich Kreutzberg berichtet:

„Die beiden einfachen Urnen, mit Herbstranken umwunden, standen vor einem weißen, schwarz gesäumten Behang, auf dem in Goldbuchstaben die Worte aus dem Lied von P. Reinisch zu lesen waren: „...Bringe mich, o Mutter, als Liebesopfer dar.“ Bilder der beiden Helden waren über den Urnen angebracht, so daß ihr Wesen noch lebendiger vor dem inneren Auge erstand, und das Bewußtsein sich verstärkte: Sind die Leiber auch zerfallen in Asche, der Geist, der sie beseelte, wirkt unter uns fort. Sie sind nicht tot, sie leben, und wir werden sie Wiedersehen. (…) Die Gedächtnisvorträge am Nachmittag hinterließen einen ganz tiefen Eindruck. Wie groß waren die Toten doch in ihrer Bereitschaft, das Letzte hinzugeben für das marianische Christkönigsreich auf der Erde! (…)
Nach Einbruch der Dunkelheit versammelte sich die ganze Schönstattfamilie zur Beisetzungsfeierlichkeit. Der Chor der Fratres sang vom Exerzitienhausherge über das Tal hin ein Lied vom Lebensopfer der Heldensodalen des ersten Weltkrieges und von der Heimholung der beim Kapellchen ruhenden Toten. (…)
Langsam und feierlich bewegte sich der Zug vom Exerzitienhaus dem Tale zu. Hinter dem Kruzifix und der Kongregationsfahne schritten die Fratres. Die beiden Redner des Nachmittags in roter Dalmatik trugen die Urnen. In Rochett und roter Stola folgte der die Beisetzung vornehmende Priester. Zu beiden Seiten der Urnen flammten hellodernde Fackeln in die Nacht. Schweigend folgten die Angehörigen der Toten, Priester, Theologen, Männer, Frauen und Schwestern. Als der Zug ins Tal kam, klang hell die kleine Glocke des Kapellchens in das Geläute, das vom Berge niedertönte. Für eine kurze Weile wurden die Urnen noch zur Gnadenmutter ins Heiligtum getragen. Die Gemeinschaft brachte damit gleichsam ihrerseits die beiden Toten der Gottesmutter als Liebesopfer dar, als welches sie selbst sich ihrer Herrin heldenmütig angeboten und geschenkt hatten. Das Sterbelied von P. Reinisch „Du bist das große Zeichen..." klang in die ehrfürchtige Stille und verklang.“

 

Aus: H. Kreutzberg: Franz Reinisch - ein Märtyrer unserer Zeit. Limburg an der Lahn 1953.

 

Gedenken an P. Franz Reinisch

Statio und Gottesdienst zum 74. Todestag

Liebe Reinisch-Freunde,

 

am 21. August 1942 wurde P. Reinisch in Brandenburg hingerichtet. Auch in diesem Jahr wird diesem bedeutungsvollen Datum mit einer Statio an seinem Grab neben dem „Uhrheiligtum“ in Vallendar-Schönstatt gedacht. Am Samstag, den 20. August versammelten sich Reinisch-Freunde, um gemeinsam mit dem Vizepostulator des Seligsprechungsprozesses, P. Dr. Adalbert Kordas ofmConv., dem mutigen katholischen Priester zu gedenken. An seinem Todestag, dem 21. August, erinnerte der Provinzial der Schönstattpatres, P. Theo Breitinger ISch, in einem Gottesdienst in der Hochschulkirche der Philosophisch-Theologischen Hochschule in Vallendar (PTHV) in seiner Predigt an P. Franz Reinisch.

Hier finden Sie alle Informationen zu beiden Veranstaltungen.

 

Beide Veranstaltungen wurden übrigens per Live-Stream über www.facebook.com/PaterFranzReinisch übertragen. Die Aufzeichnungen sind auch weiterhin hier abrufbar.

Film dokumentiert Leben des Pallottiners Franz Reinisch

DVD ist jetzt erhältlich!

DVD "Pater Franz Reinisch" (Franz Reinisch Forum, Vallendar)

Liebe Reinisch-Freunde,

 

im Februar 2014 haben wir "Reinisch-Reisende" uns zum ersten Mal auf die Spuren des Pallottiner-Paters Franz Reinisch begeben.

Wir hatten uns ein großes Ziel gesteckt: sein Leben sollte - nach 1989 - noch einmal filmisch dargestellt werden. Damals hatte P. Klaus Brantzen ISch gemeinsam mit der Landesbildstelle Rheinland-Pfalz und der italienischen Sendeanstalt RAI eine Doku mit dem Titel "Ein Mann steht zu seinem Gewissen" herausgebracht.

Wir waren uns bewusst, dass wir keine Neuauflage produzieren konnten und auch wollten. Die damals befragten Zeitzeugen leben heute leider nicht mehr. Siebenundzwanzig Jahre sind seit der Produktion des Filmes vergangenen. In der Reinisch-Forschung hat sich seitdem einiges getan.

Kurz: wir suchten nach einem neuen Ansatz, diese Dokumentation umzusetzen. Im Fokus stand dabei ganz klar P. Reinischs Vermächtnis.

Ist seine Gewissensentscheidung heute noch zeitgemäß? Kommt sein politisches Statement, sein Zeugnis heute noch bei den Menschen an?

P. Franz Reinisch soll seliggesprochen werden. Im Mai 2013 wurde das entsprechende Verfahren im Bistum Trier eröffnet. Doch wird der mutige Priester heute noch als Vorbild gesehen? Erreicht er alle Generationen?

Wir haben Antworten gefunden. Und noch vieles mehr.

Unser Dokumentarfilm "Pater Franz Reinisch" ist nach zwei Jahren Planung und Produktion nun endlich auf DVD erhältlich!

Wir sind stolz und freuen uns über viele Menschen, die mit uns noch einmal auf eine Reise gehen möchten. Wie das funktioniert, lesen Sie bitte hier.

 

Stichtag für einen neuen Lebensabschnitt

Vor 88 Jahren wurde P. Franz Reinisch zum Priester geweiht

Liebe Reinisch-Freunde,

 

in diesen Tagen haben wir gemeinsam der Priesterweihe von P. Franz Reinisch am 29. Juni 1928 gedacht.
Nur zwei Tage später, am 1. Juli, feierte er die Primiz in der Wallfahrts-kirche „Unserer Lieben Frau unter den vier Säulen“ in Innsbruck. Eltern und Geschwister versammelten sich um den jungen Neu-Priester. Feierlich wurde das besondere Ereignis mit Musik und Gesang begangen und Franz von vielen guten Wünschen begleitet.
Seiner Mutter blieb ein denkwürdiger Moment von diesem Tage in Erinnerung. Eine Frau näherte sich ihr und erklärte: „Dieser wird einmal als Martyrer sterben!“
Zur Primiz meldete sich auch der Pallottiner Richard Weickgenannt bei Franz. Ein Satz in dessen Brief löst in dem jungen Priester Reinisch ein wahres Beben aus:
"Es würde mich freuen, Dich als Mitbruder einmal begrüßen zu können." Der Stein ist ins Rollen gebracht. Am 3. November 1928 tritt er als Priesternovize in die von Vinzenz Pallotti gegründete Gesellschaft ein.

 

 

Liebe Reinisch-Freunde,

wir freuen uns, dass so viele von Ihnen an P. Franz an diesen besonderen Tagen gedacht haben.

Bedanken möchten wir uns insbesondere auch in diesem Jahr wieder bei Rosa und Gottfried Rießlegger, die sein Grab mit einem wunderschönen Rosenstrauß in rot (Blutzeugniss) und weiss (Reinheit des Gewissens) schmücken ließen. Von Herzen DANKE!

 

Information zu Reinisch-Denkmal

"Eisenhut in Feuerstein" erklärt sich nun von selbst

Liebe Reinisch-Freunde,

 

seit Dezember 2016, also rund einem halben Jahr, erinnert nahe der "Alten Pforte" der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (PTHV) ein künstlerisches Naturdenkmal an den unbeugsamen und gewissentreuen P. Franz. Gestiftet wurde der "Eisenhut in Feuerstein" von der Vallendarerin Gisela Radermacher.
Um zu verdeutlichen, für wen dieses ungewöhnliche Mal steht, haben wir nun eine kleine Bronzetafel und ein gläsernes Schild mit Informationen zu P. Reinisch anbringen lassen.
Zusätzlich stiftete Gisela Radermacher zwei Pflanzen der Gattung Eisenhut, die das Kunstwerk, gestaltet von dem Westerwälder Künstler Hans-Bernhard Olleck, von nun an thematisch ergänzen.
Wir freuen uns, wenn Sie bei einem Aufenthalt in Vallendar die Gelegenheit nutzen, hier einmal innezuhalten und P. Franz zu gedenken.

Bundesbrüder verfolgen P. Franz Reinischs bewegtes Leben

"Leopolden" erleben Vorab-Premiere der Reinisch-Doku

Liebe Reinisch-Freunde,

 

jeden ersten Montag im Monat kommen die Mitglieder des Vorarlberger Zirkels der katholischen österreichischen Hochschulverbindung Leopoldina (KÖHV Leopoldina) zu einem Treffen zusammen. Dazu laden sich die „Leopolden“ immer wieder einen Redner ein, der durch einen Vortrag Impulse setzen kann und darf.

Am 2. Mai 2016 durfte das Reinisch-Team, vertreten durch P. Heribert Niederschlag SAC und Angela Marlier, im österreichischen Dornbirn (Vorarlberg) rund dreißig Teilnehmern die neue Filmdokumentation „P. Franz Reinisch“ in einer Vorab-Premiere vorstellen. Das Team nutzte diese wunderbare Gelegenheit, erste Reaktionen zu seinem Projekt zu sammeln. Die „Leopolden“ zeigten sich zutiefst berührt von der Geschichte ihres aus Tirol stammenden Bundesbruders und versprachen, sein Andenken weiterhin lebendig zu halten.

„Immobiles sicut patriae montes!“ – „Unverrückbar wie die Berge der Heimat“. Der Leitspruch der "Leopolden" wurde zu P. Franz Reinischs Lebensmotiv, ein Leitsatz für seine Gewissenentscheidung. Aber auch ein Treueschwur an seine österreichische Heimat und an seine Bundesbrüder.

"Franz Reinisch - Opfer des Dritten Reiches"

"Radio Vatikan" widmet P. Franz ein "Aktenzeichen"

Liebe Reinisch-Freunde,

 

Radio Vatikan hat bereits im vergangenen Sommer einen Bericht über

P. Franz Reinisch "on air" gebracht. Nun, ein gutes halbes Jahr später, freuen wir uns über die Aufnahme unseres P. Franz in das Format "Aktenzeichen". Aldo Parmeggiani hat sich der Geschichte des Pallottiners angenommen: "Franz Reinisch – Opfer des Dritten Reiches". Am 20. März wurde der Beitrag gesendet - und hier können Sie sich den Bericht inklusive Interview mit dem Postulator des Seligsprechungs-prozesses, P. Dr. Heribert Niederschlag SAC, noch einmal anhören.