Aktuelles

Starkes Ensemble lässt Reinisch-Funken überspringen

Musical bewegt Zuschauer in der Pilgerkirche

Foto: Timo M. Keßler

 

Liebe Reinisch-Freunde,

 

am Samstag, den 20. Oktober, standen auf einer Bühne in der Pilgerkirche in Vallendar-Schönstatt vierzig Menschen.

Vierzig Künstler: Schauspieler, Sänger, Tänzer.

Vierzig Seelen, deren Herzblut für eine Sache -  für die Geschichte eines außergewöhnlichen Menschen, nämlich Pater Franz Reinisch -  auf ihr Publikum wie ein Funke übergesprungen ist. 

Wir als Veranstalter, das Franz Reinisch Forum der Pallottiner und die Schönstatt-Bewegung Deutschland, sind froh und glücklich, über diesen wundvollen Abend.

Wir danken von Herzen dem Ensemble und dem Kompononisten Wilfried Röhrig, den vielen, vielen Zuschauern an diesem Abend und auch allen großzügigen Spendern, die mitgeholfen haben, dieses unbeschreiblich bewegende Bühnenereignis in die Pilgerkirche in Vallendar-Schönstatt zu hollen!

Und hier geht es zu unserer Nachbetrachtung.

"Es geht um Franz Reinisch, aber auch um mich, um uns"

Das Interview mit dem Musical-Komponisten Wilfried Röhrig

 

Liebe Reinisch-Freunde,

 

am Samstag, den 20. Oktober 2018, wird in der Pilgerkirche in Vallendar Gefährlich. Franz Reinisch. Musical über einen Aufrechten aufgeführt. Thematisiert wird die Geschichte des Pallottinerpaters Reinisch, der 1942 als einziger katholischer Priester den Fahneneid auf Hitler verweigerte und dafür in Brandenburg-Görden hingerichtet wurde.

 

Der Viernheimer Wilfried Röhrig ist Autor und Komponist des Musicals, das in wenigen Wochen zum dritten Mal auf die Bühne gebracht wird. Sein ungewöhnliches Projekt hat bereits in Bad Kissingen und Bamberg das Publikum begeistert.

 

P. Franz Reinisch, dessen Seligsprechungsprozess seit 2013 im Bistum Trier läuft, liegt in Vallendar-Schönstatt begraben. Nun wird in der Nähes seines Grabes neben der Gnadenkapelle seine Geschichte wieder zum Leben erweckt. 

 

Was Sie erwartet, das verrät Ihnen der Autor und Komponist Wilfried Röhrig hier.

Das Team des Franz Reinisch Forums trauert um 

 

Frau Hedwig Kriener

 

Hedwig Kriener gehörte seit vielen Jahrzehnten zum Kreis der Reinisch-Freunde in Bad Kissingen. Sie unterstützte mit ihrer Schönstatt-Gruppe das jahrelange Bemühen der Pallottiner und Schönstatter um die Eröffnung eines Seligsprechungsprozesses für P. Franz Reinisch und begleitete uns und unser Vorhaben bis zu ihrem Heimgang stets im treuen Gebet.

 

Wir werden Hedwig Kriener ein ehrendes Andenken bewahren. Unser herzliches Beileid gilt ihrer Familie und ihren Freunden.

Gedenken anlässlich des 76. Todestages

Feierliche Andacht in der Pallottikirche in Vallendar

Foto: Angela Marlier

 

Liebe Reinisch-Freunde,

 

am Sonntag, dem 19. August 2018, haben wir P. Franz anlässlich seines 76. Todestages am 21. August mit einer Andacht in der Pallottikirche in Vallendar-Schönstatt gedacht. Alle Informationen und Impressionen dazu finden Sie hier.

Das Team des Franz Reinisch Forums trauert um 

 

DDr. Peter Johann Pichler

Postpräsident i. R.

 

 

"Cicero", wie ihn seine Bundesbrüder in der katholischen

österreichischen Hochschulverbindung K.Ö.H.V. Leopoldina nannten, ist am Sonntag, den 12. August, im Kreise seiner Familie in seinem 89. Lebensjahr heimgegangen.


Der Bundesbruder unseres P. Franz hat uns in den vergangenen Jahren in unvergleichbarer Weise im Seligsprechungsprozess für P. Franz Reinisch unterstützt. Er sorgte beständig dafür, dass sein Landsmann in Tirol und bei den "Leopolden" nicht in Vergessenheit geriet.

 

Im Oktober 2016 stellte DDr. Pichler sein Buch „Leben und Wirken des Pallottinerpaters Franz Reinisch" erstmals der Öffentlichkeit vor. Für das Vorwort seiner 300-seitigen Monografie konnte der Autor den Bischof von Linz, Dr. Manfred Scheuer, gewinnen. Mit seinem Werk ging er nach dessen Erscheinen auf Lesereise in Österreich.


Im Jahr 2015 bereits begleitete er unsere Dreharbeiten für den Dokumentarfilm "Pater Franz Reinisch" in Innsbruck und erklärte vor der Kamera:
„Pater Reinisch ist seit jeher ein Vorbild, denn er hat bis zu seinem Tod treu zu seinem Glauben gestanden, im Sinne des Wahlspruchs der ‚Leopoldina‘: Immobiles sicut patriae montes! Und er hat das ein bisschen abgewandelt: 'Immobiles sicut patriae montes! Stets den Glauben zu Christus und Maria'", und weiter:
"Ich hoffe, dass der Seligsprechungsprozess sowohl in der Diözese Trier und bei der Seligsprechungskongregation in Rom positiv über die Bühne geht. Und wenn ich gesundheitlich in der Lage noch sein sollte, wäre ich gerne dabei."


Leider werden wir "Cicero" bei einem hoffentlich positiven Ausgang des Seligsprechungsprozesses für P. Franz Reinisch in unserer Mitte vermissen. Wir sind uns aber sicher, dass er - gemeinsam mit seinem Bundesbruder Franz - von anderer Stelle wohlwollend auf uns hinunterblicken wird.


Wir werden DDr. Peter Johann Pichler alias "Cicero" immer ein würdiges Andenken bewahren. Wir sind ihm sehr dankbar für alles, was er für das Franz Reinisch Forum getan hat.

Seiner Familie, seinen Freunden und den Bundesbrüdern der K.Ö.H.V. Leopoldina Innsbruck gilt unser herzliches Beileid.

76. Todestages von P. Franz Reinisch

Einladung zur Andacht in der Pallottikirche in Vallendar

Foto: A. Marlier

 

Liebe Reinisch-Freunde,

 

für den Osterdienstag 1942 erhielt P. Franz Reinisch die endgültige Einberufung in die Wehrmacht. Damit begann sein entscheidender Lebensabschnitt. Im vollen Bewusstsein der Folgen, die sein Handeln nach sich zog, verweigerte er aus Gewissensgründen den Fahneneid auf Hitler. Ein sicheres Todesurteil. Am 21. August 1942 wurde der Tiroler Priester, der in Vallendar-Schönstatt seine spirituelle Heimat gefunden hatte, in Brandenburg durch das Fallbeil hingerichtet.

 

Seines 76. Todestages gedenken wir:

 

am Sonntag, den 19. August, um 17.00 Uhr in der Pallottikirche in Vallendar.

Reinisch-Andenken in Nachlass aufgetaucht

Marienschwester hinterlässt signiertes Gedenkbildchen

Liebe Reinisch-Freunde,

 

der Seligsprechungsprozess für P. Franz Reinisch hat uns, das Team im Reinisch Forum, und vor uns bereits viele engagierte Pallottiner und Schönstätter zu Spurensuchern gemacht.

Vieles konnte gesammelt werden: in erster Linie Dokumente, offiziell und privat, aber auch einige Kleidungsstücke von P. Franz und Andenken, die er aufbewahrt hatte oder die andere von ihm erhalten durften. Zur Kategorie der letzteren zählt ganz gewiss unser neuestes Fundstück, auf das uns die Schönstätter Marienschwester Johannetta Ries aufmerksam gemacht hat. Im Nachlass einer verstorbenen Mitschwester fand sie ein Marienbildchen mit der Signatur von P. Franz Reinisch. Ein kleiner Schatz, den die Marienschwestern uns dankenswerterweise überlassen haben.

Treffpunkt Pilgerkirche

Reinisch-Musical im TV

In der Pilgerkirche in Vallendar-Schönstatt wird es am 20. Oktober GEFÄHRLICH, nämlich dann wenn es um 19 Uhr zur Aufführung des „Musicals über einen Aufrechten“ kommt!

 

Katrin Wolf und Stephan Eismann von wwtv und TV Mittelrhein werden in den nächsten Wochen ein bisschen Mut machen, sich auf die außergewöhnliche Geschichte von P. Franz Reinisch einzulassen!

 

In der Ausgabe des TV-Magazins “HeimArt“ vom 17.06. (wwtv) und 18.06.2018 (TV Mittelrhein) berichtete Pater Heribert Niederschlag über ein musikalisches Projekt, was in Bad Kissingen und Bamberg für Begeisterungsstürme gesorgt hat und in Vallendar, an einem Ort nicht weit von seinem Grab entfernt, voraussichtlich ebenso die Herzen berühren wird.

 

Wir freuen uns über die wunderbare Zusammenarbeit mit unseren regionalen Fernsehsendern!

Post aus dem Vatikan

Heiliger Vater antwortet auf Musical-Einladung

Liebe Reinisch-Freunde,

 

erinnern Sie sich?

Anfang Mai lud unser treuer Wegbegleiter und Reinisch-Kenner Martin J. Emge, Dekan der Region Forchheim-Ebermannstadt-Höchstadt, Papst Franziskus dazu ein, die Aufführung von "GEFÄHRLICH Franz Reinisch - Musical über einen Aufrechten" am 16. Juni in der Kirche St. Martin in Bamberg zu besuchen.


Natürlich wissen wir inzwischen, dass der Heilige Vater nicht in den Genuss gekommen ist, Wilfried Röhrigs wunderbares Stück über den Lebensweg P. Reinischs live mitzuverfolgen.


Aber eines wissen wir inzwischen schon: Papst Franziskus lässt offenbar keine Anfrage unerhört. Bereits Ende Mai erhielt Pfarrer Martin J. Emge Post aus dem Vatikan.

 

+ Zur Erinnerung fügen wir noch einmal Martin Emges Einladungsschreiben hinzu +

Brief des Postulators

Besuch in Innsbruck zum Tag der Priesterweihe

 
Liebe Reinisch-Freunde,
 
am 29. Juni vor 90 Jahren ist P. Franz in Innsbruck zum Priester geweiht worden. Aus diesem Anlass war ich gemeinsam mit Dr. Norbert Reinisch, einem Großneffen von Franz, zu Gast bei Bischof Hermann Glettler. Der Bischof war sehr am Fortgang des Seligsprechungsprozesses interessiert. Er wird uns unterstützen und aller Voraussicht nach auch zur Aufführung von „GEFÄHRLICH
Franz Reinisch - Musical über einen Aufrechten“ am 3. November im Kurtheater von Hall bei Innsbruck kommen.
 
Nach dem Treffen habe ich im Dom zu Innsbruck den Gottesdienst mit dem Karmelitenpater Josef (Innsbruck) gefeiert. Im Anschluss trafen Norbert Reinisch und ich eine Nichte von P. Franz, Marianne, eine Tochter seines Bruders Andreas, und ihren Mann Helmut.
 
Die nächste Station des Besuchs war das Prämonstratenserkloster in Wilten, wo ich das Ehepaar Rosa und Gottfried Rießlegger erwartete. Wir haben dort den Pfarrer von Wilten, P. Johannes OPraem, gesprochen und die Wallfahrtskirche besucht, in der Franz Reinisch zwei Tage nach seiner Priesterweihe, am 1. Juli 1928, seine Primiz gefeiert hat. An der Friedhofsmauer in unmittelbarer Nachbarschaft der Wallfahrtskirche erinnert eine Gedenktafel an Franz Reinisch Reinisch und an seine Eltern, die ihn auf seinem Leidensweg sehr gestärkt haben.
 
Herzliche Grüße und Gottes Segen
 
Ihr P. Heribert Niederschlag SAC
 

Priesterweihe vor 90 Jahren

Reinisch-Freunde senden symbolträchtigen Blumengruß

Liebe Reinisch-Freunde,
 
es sind rote, weiße und gelbe Rosen, die heute, am 29. Juni, das Grab von Pater Franz Reinisch am Urheiligtum in Vallendar-Schönstatt schmücken. Die edlen Blumen sind ein Gruß aus Österreich. Das Ehepaar Gottfried und Rosa Rießlegger aus Innsbruck hat im Auftrag des Freundeskreises von Pater Reinisch das blühende Geschenk übermittelt.
Heute vor 90 Jahren wurde P. Franz zum Priester geweiht. Diese wurde dem jungen Österreicher am 29. Juni 1928 durch Bischof Dr. Sigismund Waitz in der Tiroler Landeshauptstadt erteilt. Das Andenken daran wird von Pater Franz Reinischs Verehrern weltweit bis heute bewahrt.
Die Rosen besitzen im Übrigen eine besondere Symbolik:
Rot steht für sein Blutzeugnis, weiß für die Reinheit seines Gewissens und gelb für die himmlische Herrlichkeit, die ihm gerade heute, zu diesem besonderen Tag, zu Teil wird.
 
Wir danken von Herzen der Familie Rießlegger und allen Reinisch-Freunden weltweit, die an diesem besonderen Tag an ihn denken!

Reinisch-Musical kommt nach Schönstatt

Ticketvorverkauf läuft!

Video:           Timo Michael Keßler, Franz Reinisch Forum Vallendar

Musikrechte: rigma Musikverlag.

                     Wilfried Röhrig und Nina Mayer-Kotlenga GbR, Viernheim.
Und hier geht es zu Teil 1 und den Fotos der Uraufführung von Timo M. Keßler.

 

"Wenn ich einmal oben bin, werde ich manche Rose auf die Erde werfen."

Franz Reinischs Vermächtnis lebt - heute stärker denn je.

Wir gehen auf eine Spurensuche - nach dem Wagnis der Freiheit.

 

Unser Weg führt uns nach Vallendar-Schönstatt.
 

Schönstatt – hier findet P. Reinisch in der Kapelle seinen Seelenort. Im August 1934 zieht es ihn zum ersten Mal für einen rund vierwöchigen Aufenthalt dorthin. In dieser Zeit lernt er P. Josef Kentenich und sein Wirken kennen. An diesem Ort findet der leidenschaftliche Theologe die Verwirklichung der Ideenwelt und des Apostolatswerkes seines geistlichen Vaters Vinzenz Pallotti realisiert.

Im November 1938 dann die „Heimkehr“ nach Schönstatt. Seine Verantwortungsbereiche: die Mission und die Männerseelsorge. Arbeitsfelder, die ihn bald in den Fokus der Gestapo rücken sollen.  

Am 1. März 1941 erreicht ihn der Bereitschaftsbefehl, gefolgt von einem weiteren im August. Im Januar 1942 nimmt er endgültig Abschied von Schönstatt.

Und nun, 76 Jahre später, werden wir Franz dort wiedertreffen. In einer Kirche, auf einer Bühne, dargestellt von dem wunderbaren Mathias Gall.

 

„GEFÄHRLICH Franz Reinisch - Musical über einen Aufrechten“ wird am Samstag, den 20. Oktober 2018 um 19 Uhr in der Pilgerkirche aufgeführt und wir freuen uns, wenn IHR dabei seid!

 

Tickets gibt es schon jetzt - und zwar hier:

 

 

Tickets im Vorverkauf direkt beim Veranstalter:

  • Bestellen per E-Mail an: ticket@schoenstatt.de
  • Vorverkaufsstelle in Schönstatt/Vallendar: Pilgerzentrale Schönstatt, Am Marienberg 1, 56179 Vallendar, 0261/96264-0

Tickets bei TICKET REGIONAL:

 

  • Ticketpreis normal: 18 € (Abendkasse 20 €)
  • Ticketpreis ermäßigt für Schüler, Auszubildende, Studenten, Schwerbehinderte mit gültigem Ausweis: 6 € (ermöglicht durch Förderer)
    (Pro 25 Schüler erhält eine Lehrperson eine Freikarte.)

 

WUNDERbare Einblicke: der Prozess der Seligsprechung

Wallfahrer informieren sich über die "Causa Reinisch"

Liebe Reinisch-Freunde,

 

am Sonntag, den 10. Juni, durften wir rund 60 Teilnehmer und auch Teilnehmerinnen der diesjährigen „Männerwallfahrt“ nach Schönstatt unter der Leitung von Ernest M. Kanzler (Leiter der Marienbrüder) im Rosa-Flesch-Saal der Philosophisch-Theologischen Hochschule begrüßen.

P. Dr. Adalbert Kordas OFM Conv. informierte die Reinisch-Verehrer über die Abläufe eines Seligsprechungsprozesses und fokussierte dabei insbesondere die „Causa Reinisch“.

Was heißt „Seligsprechung“, wer kann seliggesprochen werden und braucht es dazu ein Wunder? Dies waren nur einige der Aspekte die vom Vizepostulator des Seligsprechungsprozesses für P. Franz  thematisiert wurden.

Die Gäste aus Speyer, Trier, Limburg, dem Kreis Neuwied und  der Erzdiözese Freiburg fühlen sich seit vielen Jahren dem Pallottiner Franz Reinisch verbunden. Die Männergruppe aus Oberkirch beispielsweise versammelt sich regelmäßig bei einer Statio an einem eigens für ihn errichteten Gedenkstein.

Die Männerwallfahrt auf den Marienberg nach Vallendar findet jährlich statt. In diesem Jahr hatte man das Motto „GründerGeist“ gewählt. Der Vortrag  zur Seligsprechung von P. Franz Reinisch von P. Dr. Adalbert Kordas war der letzte Programmpunkt eines Wochenendes   

 

 

Fotos: Angela Marlier (mit freundlicher Genehmigung der abgebildeten Personen)

Ratinger Senioren beten für Seligsprechung

Postulator & Vizepostulator berichten über Franz Reinisch 

Auf den Spuren von P. Franz Reinisch waren am Dienstag, den 5. Juni, die Senioren der Pfarrei Peter und Paul aus Ratingen bei Düsseldorf unterwegs.

Gemeinsam mit P. Dr. Adalbert Kordas OFM Conv., Vizepostulator im Seligsprechungsprozess für P. Franz, besuchten sie im Rahmen eines Tagesausflugs auch das Grab des mutigen Pallottiners neben dem Urheiligtum in Vallendar-Schönstatt und beteten für seine baldige Seligsprechung.

An Reinischs Ruhestätte begegnete die Gruppe  auch dem Postulator der „Causa Reinisch“, Pater Dr. Heribert Niederschlag SAC, der sie einlud, am 20. Oktober wiederzukommen, zur Aufführung von Wilfried Röhrigs GEFÄHRLICH Franz Reinisch - Musical über einen Aufrechten.

 

Übrigens: der Ticketvorverkauf läuft! Und hier könnt ihr euch euren Platz in der Pilgerkirche schon einmal sichern:

 

Pilgerzentrale Schönstatt
Am Marienberg 1
56179 Vallendar
Telefon: 0261/96264-0
ticket@schoenstatt.de

 

 

Fotos: Angela Marlier (mit freundlicher Genehmigung der abgebildeten Personen)

 

Einladung an den Heiligen Vater

Liebe Reinisch-Freunde,
 
viele Wege führen nach Rom! Unser lieber Wegbegleiter und Reinisch-Kenner Martin J. Emge, Regionaldekan der Region Forchheim-Ebermannstadt-Höchstadt, kennt diese Pfade und wendet sich nun mit einem Brief an Papst Franziskus.
Sein Anliegen: eine herzliche Einladung an den Heiligen Vater, an der Aufführung von "GEFÄHRLICH Franz Reinisch - Musical über einen Aufrechten" am 16. Juni in der Kirche St. Martin in Bamberg teilzunehmen!

Standing Ovations und berührte Herzen

Fantastisches Musical-Ensemble begeistert rund 700 Gäste

Video:           Timo Michael Keßler, Franz Reinisch Forum Vallendar

Musikrechte: rigma Musikverlag.

                     Wilfried Röhrig und Nina Mayer-Kotlenga GbR, Viernheim.
Und hier geht es zu Akt 2 und den Fotos der Uraufführung von Timo M. Keßler.

 

 

Liebe Reinisch-Freunde,

 

wir haben am vergangenen Samstag eine wundervolle Uraufführung von „GEFÄHRLICH Franz Reinisch - Musical über einen Aufrechten“ im Max-Littmann-Saal in Bad Kissingen erlebt.

Standing Ovations und minutenlanger Applaus. Die Urauf-führung von "GEFÄHRLICH Franz Reinisch - Musical über einen Aufrechten" in Bad Kissingen am vergangenen Samstag hat all unsere Erwartungen übertroffen.

Der Komponist und Autor Wilfried Röhrig hat es mit seinem Ensemble - bestehend aus exzellenten Solisten und tollen Nebendarstellern, Tänzern und Chor - geschafft, die rund 700 Gäste zu fesseln, sie im tiefsten Innern zu bewegen und deren Herzen zu berühren.

Was vor drei Jahren als ungewöhnliche Idee begann, hat nach intensiver Vorbereitungszeit Form angenommen. Die Zeit ist reif, P. Franz Reinischs Geschichte ins Rampenlicht zu rücken!

Markus Hauck von der Pressestelle des Bischöflichen Ordinariats Würzburg hat den Abend im Zeichen von P. Franz Reinisch zusammengefasst. Seine Eindrücke in Wort und Bild finden Sie hier.

Infiziert mit dem "Reinisch-Virus"

Radio-Interviews mit Reinisch-Kenner Franz-Josef Tremer

Liebe Reinisch-Freunde,

 

die Radioredaktion des Bistums Würzburg und auch Radio Horeb berichten über Pater Franz Reinisch und über die Uraufführung von "GEFÄHRLICH Franz Reinisch - Musical über einen Aufrechten" am 14. April um 19.00 Uhr im Max-Littmann-Saal in Bad Kissingen.

 

Bernadette Weimer (Radioredaktion Bistum Würzburg) und Oliver Gierens (Radio Horeb) haben mit dem Reinisch-Kenner Franz Josef-Tremer über den mutigen Pallottiner gesprochen.

 

P. Franz Reinisch - Bernadette Weimer im Gespräch mit Franz-Josef Tremer - Teil 1
Bistum Würzburg 180408 - FranzReinisch_T[...]
MP3-Audiodatei [7.6 MB]
P. Franz Reinisch - Bernadette Weimer im Gespräch mit Franz-Josef Tremer - Teil 2
Bistum Würzburg 180408 - FranzReinisch_T[...]
MP3-Audiodatei [4.5 MB]

Radioredaktion des Bistums Würzburg

Sendetermin: 08.04.2018

 

P. Franz Reinisch - Oliver Gierens im Gespräch mit Franz-Josef Tremer
Radio Horeb_ Reinisch-Musical_Franz-Jose[...]
MP3-Audiodatei [5.6 MB]

Radio Horeb

Format: "Interview des Tages"

Sendetermin: 11.04.2018

 

Übrigens, es gibt noch Tickets für Kurzentschlossene - und zwar hier:

 

Tourist-Information Arkadenbau, direkt im Kurgarten

Telefon
+49(0)971 8048 -444

Online
www.bad-kissingen.de

 

Gesichter der Vergangenheit und ihre Botschaft für Heute

P. Reinisch ist Thema beim Studientag des Pallotti-Instituts

Liebe Reinisch-Freunde,

 

eine herzliche Einladung an Sie!


Im Rahmen des Studientags des Pallotti-Instituts der Philosophisch-Theologischen Hochschule in Vallendar mit dem Titel "Gesichter der Vergangenheit und ihre Botschaft für Heute" am 23. Juni wird der Postulator des Seligsprechungsprozesses für P. Franz Reinisch, P. Dr. Heribert Niederschlag SAC, in einem Vortrag über den Pallottiner und dessen Gewissensentscheidung sprechen.

 

Alle Informationen finden Sie auf dem Einladungs-Flyer.


Wir freuen uns über Ihre Teilnahme!

Countdown zur Uraufführung in Bad Kissingen läuft!  

Reinisch-Musical stößt auf "bewegtes" mediales Echo

Liebe Reinisch-Freunde,

 

Ende Februar wurde Wilfried Röhrigs „GEFÄHRLICH Franz Reinisch. Musical über einen Aufrechten“ von dem Komponisten und Autor sowie den Veranstaltern und Vertretern der Kommunalpolitik in Bad Kissingen, dem Ort der Uraufführung, der Öffentlichkeit vorgestellt.

 

Bistum.TV aus Würzburg hat darüber berichtet.
 

Für die freundliche Bereitstellung des Beitrags bedanken wir uns herzlich!

“Aufrecht mit allen Konsequenzen”

Akademieabend stellt Franz Reinisch in den Mittelpunkt

Fotos: Markus Hauck, Pressestelle Bischöfliches Ordinariat Würzburg (POW)

Rund 40 Personen trafen sich am Abend des 23. Februar im Burkhardushaus in Würzburg, um mehr über P. Franz Reinisch, dessen beeindruckende Gewissensentscheidung und über Wilfried Röhrigs „GEFÄHRLICH Franz Reinisch. Musical über einen Aufrechten“ zu erfahren.

Die Domschule Würzburg und die Schönstatt-Bewegung hatten für den Akademieabend hochkarätige Referenten gewinnen können: den Reinisch-Experten Martin Emge, Regionaldekan in Forchheim, und den renommierten Moraltheologen Prof. Dr. Eberhard Schockenhoff aus Freiburg/Breisgau. Der Titel der Veranstaltung: “Aufrecht mit allen Konsequenzen”.

Martin Emge stellte die Biografie und das priesterliche Wirken Franz Reinischs vor. Dabei vergass er nicht, auch die charakterlichen Aspekte des Pallottiners herauszuarbeiten. Stärken, wie seine Begeisterungsfähigkeit und seine Kommunikationsfreude, aber auch Schwächen, wie sein leidenschaftlicher Hang zum Rauchen oder sein oft stürmisches Temperament, zeichneten das Bild eines lebensfrohen und authentischen jungen Mannes, der als Priester Menschen erreichen konnte.

Eberhard Schockenhoff erklärte im ersten Teil seines Referates die Lehre des Gewissens bei Augustinus, Thomas von Aquin und John H. Newman. Ein wichtiger Punkt: nach Newman stehe das Gewissen des Einzelnen höher als der Papst.

"Das Gewissen im totalitären Staat“ beschäftigte den Wissenschaftler im zweiten Abschnitt seines Vortrags. Anhand der Gewissensentscheidung von Franz Reinisch und derer der beiden Seligen, Franz Jägerstätter und Bernhard Lichtenberg, skizzierte der Theologe die  Motive und Folgen der Kriegsdienstverweigerung und des öffentlichen Gewissensprotest aus christlicher Verantwortung.

 

Der Akademieabend im Zeichen von Pater Franz Reinisch endete mit einem musikalischen Veranstaltungs-Tipp: der Komponist und Autor Wilfried Röhrig stellte das mit Spannung zu erwartende Reinisch-Musical vor und präsentierte eine Auswahl seiner Kompositionen.

Das musikalische Stück über P. Franz Reinischs Gewissensentscheidung wird am 14. April um 19 Uhr im Kurtheater in Bad Kissingen uraufgeführt.

 

Informationen zum Ticketvorverkauf gibt es hier

 

Reinisch-Musical wird in Bad Kissingen uraufgeführt

Kartenvorverkauf für den 14. April 2018 läuft

 

Liebe Reinisch-Freunde,

 

das Jahr 2018 hat gerade erst begonnen und wir dürfen uns schon jetzt auf ein wunderbares Highlight freuen:

am 14. April 2018 wird Wilfried Röhrigs Bühnenstück GEFÄHRLICH Franz Reinisch. Musical über einen Aufrechten im Kurtheater in Bad Kissingen uraufgeführt!

Der Kartenvorverkauf läuft und wir freuen uns, viele von Ihnen bei dieser besonderen Premiere begrüßen zu dürfen.

 

Tickets erhalten Sie hier:

 

Tourist-Information Arkadenbau (direkt im Kurgarten)

Telefon +49(0)971 8048 444

Online www.bad.kissingen.de

 

 

Und hier geht es zu allen weiteren Veranstaltungsterminen und den bisher bekannten Ticket-Vorverkaufsstellen.

Christian Feldmann: "Menschen gegen den Hass"

Buchrezension in der aktuellen Ausgabe der "Regnum"

Foto: Angela Marlier

Liebe Reinisch-Freunde,

 

vielen von Ihnen dürfte der Autor Christian Feldmann ein Begriff sein. Seine Spezialität sind Biografien.
Auch P. Reinischs Lebensweg wurde von dem Theologen in seinem Buch "Einen Eid auf Hitler? Nie! Franz Reinisch: Ein Leben für die Menschenwürde" in Worte gefasst.
Im vergangenen September erschien Feldmanns Publikation "Menschen gegen den Hass: Porträts engagierter Juden und Christen". Darin skizziert er neben den Geschwistern Scholl, Edith Stein und Dietrich Bonhoeffer weitere beeindruckende Menschen, die sich dem Nazi-Regime auf verschiedene Weise widersetzten. Unter anderem auch P. Franz Reinisch.
Angela Marlier hat sich Feldmanns Portraits einmal genauer angeschaut. Ihren Eindruck gibt es zum Nachlesen in der aktuellen Ausgabe der Schönstatt-Zeitschrift "Regnum"!

Maria hielt ihre schützende Hand über ihn

Liebe Reinisch-Freunde,

 

am 1. Februar 1903 wurde Franz im österreichischen Feldkirch von seiner Mutter Maria auf die Welt gebracht.
Gleich am nächsten Tag, zu Mariä Lichtmess, liessen die tief gläubigen Eltern ihren Neugeborenen im Dom von St. Nikolaus taufen. Ihr Kind sollte ein Geschenk für die Gottesmutter werden. Damit verbunden die Hoffnung, der Sohn möge sein Leben lang unter ihrem Schutz stehen.
Auf den ersten Blick scheint es, dieser Schutz habe Franz spätestens dann verlassen, als er nach seiner Eidesverweigerung inhaftiert und zum Tode verurteilt wurde.
Er selbst aber verlor nie den Glauben an die schützende Kraft Marias:

 

"MTA, laß mich in diesen Tagen noch stark reifen, damit ich Deinem großen Zeichen: Licht-, Kampf- und Siegeszeichen folge in Treue und so erlebe die Wahrheit des Wortes: in hoc signo vincam (In diesem Zeichen werde ich siegen). Ich selber aber will eine lodernde Liebesflamme, ein bereitwilliges Liebesopfer und ein glühender Liebesapostel werden, damit ich gereiche: in caritate Christi urgente ad infinitam Dei gloriam ad destruendum peccatum et ad sanandas animas! (Aus der drängenden Liebe Gottes und zur Vernichtung der Sünde und zur Rettung der Seelen). M.H.C. (Mater habetit curam - Die Mutter wird Sorge tragen)."

 

Franz Reinisch, Tagebuch aus dem Gefängnis, 25. Juni 1942

 

Pünktlich zu seinem Geburtstag veröffentlichen wir  traditionell unseren "Reinisch-Rundbrief". Auch in diesem Jahr können Sie unseren Rück- und Ausblick gerne hier kostenlos herunterladen.

„Franz Reinisch hat mich gepackt“

Im Gespräch mit Musical-Komponist Wilfried Röhrig

 

Liebe Reinisch-Freunde,

 

der Countdown zur Premiere des Reinisch-Musicals läuft! Das Stück von Wilfried Röhrig wird am Samstag, den 14. April im Kurtheater Bad Kissingen uraufgeführt.
Warum die Uraufführung dort stattfindet und wie die Idee zum Musical entstanden ist, beschreibt der Komponist und Autor in einem Interview mit Markus Hauck von der Pressestelle des Bischöflichen Ordinariats Würzburg - und zwar hier.

 

Frohe Weihnachten & ein gesegnetes neues Jahr 2018

Liebe Reinisch-Freunde,

der Postulator des Seligsprechungsprozesses für P. Franz, Prof. em. P. Dr. Heribert Niederschlag SAC, und das Reinisch-Team wünschen euch fröhliche Weihnachten und ein glückliches neues Jahr 2018!

Liebe Reinisch-Freunde, dear Reinisch friends, querido Reinisch amigos! 
FROHE WEIHNACHTEN, MERRY CHRISTMAS, FELIZ NAVIDAD, FELIZ NATAL!

 

 

Video: Timo Michael Keßler

Exerzitien für Männer in Oberkirch mit "Reinischem Spirit"

Thema: "Neue Männer braucht die Welt!“

Liebe Reinisch-Freunde,
 
im Badener Oberkirch, so durften wir bereits mehrfach berichten, wird P. Franz Reinisch ein besonderes Denkmal gesetzt. Regelmäßig treffen sich hier Angehörige der Schönstattbewegung, um seiner zu gedenken. Erst kürzlich wieder im Rahmen von Exerzitien zum Thema: "Neue Männer – heilige Männer und Väter – braucht die Welt!“
Pfarrer Jörg Simon gestaltete die Besinnungstage und berichtet:
 
"Wer sich die Mühe macht einen Berg zu ersteigen, hat die Chance einen fantastischen Ausblick über die darunterliegende Landschaft zu bekommen. Vom Gipfel aus betrachtet, eröffnet sich ihm ein ganz neuer Horizont. Zu einer solch 'geführten' Wanderung, bildlich gesprochen, luden die Exerzitien der Schönstatt Männer 2017 ein. Eine neue Perspektive auf das eigene Leben gewinnen, Quellen des Glaubens neu erschließen um gestärkt in den Alltag zurückzukehren, war das erklärte Ziel dieser Tage. 15 Männer ließen sich darauf ein.
Anhand der Lebensbeschreibungen von Pater J. Kentenich, dem und seines Schülers Josef Engling zeichnete der Exerzitienmeister Pfr. Jörg Simon deren Lebens-und Glaubenswege auf.
Statio an der Pater Reinisch Stele, eucharistische Nachtanbetung am Freitag-Abend bis Samstag – Morgen, Gebet, Vorträge, Zeiten der Stille, die tägliche Eucharistiefeier im Heiligtum, bildeten den Rahmen dieser 4 Tage einer geistlichen Wanderung. Sie erschlossen den Teilnehmern manch neue Horizonte auf ihr Leben, gestaltet im Liebesbündnis mit der Gottesmutter Maria. „Es hat sich gelohnt“ – so das einhellige Resümee, der Männer. Bei dem festlichen Abschlußgottesdienst erneuerten 8 Männer ihre Mitarbeiterweihe und 3 Männer ihre Mitgliederweihe."
 
Herzlichen Dank für diesen Bericht und die fotografische Dokumentation!
 
Fotos: Manfred Schemel

Reinisch-Wege in Bamberg

Lebensstationen eines begeisternden Seelsorgers

Schon ein kleiner Lichtschimmer aus der St. Gangolfkirche hätte genügt, um die Polizei, die damals im alten Schulgebäude nebenan untergebracht war, auf den Plan zu rufen. Deshalb stellte der damalige Pfarrer Winter sein Amtszimmer für die Messfeier zur Verfügung (linkes Gebäude, die drei Fenster  im Obergeschoss ließen sich verdunkeln). Foto: Renate Siebenkäs

 

Bamberg, eine Stadt des Weltkulturerbes birgt ungeahnte Schätze. Nicht nur wunderschöne sehr alte Gebäude, sondern auch menschlich gelebte Spuren, die ein Pallottinerpater und Schönstattpriester als Märtyrer des Glaubens hinterlässt.

 

Seit 2013 gibt es die Reinisch-Wege. Am 16. September führte der Forchheimer Pfarrer Martin Emge und Reinisch-Experte anlässlich des 75. Todestages am 21. August 2017 eine Gruppe zu Kirchen und Gebäuden, in denen sich Pater Franz Reinisch nachweislich aufgehalten hat. Denn, so ist Pfarrer Emge überzeugt, „erst, wenn wir die Reinisch-Wege nachgehen und seine Orte besuchen, wird er lebendig.“

 

Zunächst gab Martin Emge einen kurzen Überblick über den Lebenslauf:

Wer war Pater Franz Reinisch? Er war ein Tiroler, der 1928 in Innsbruck zum Priester geweiht wurde. Bei einer Wallfahrt nach Lourdes reifte in ihm der Entschluss, Pallottiner zu werden. (Die Pallottiner sind eine religiöse Gemeinschaft, die 1835 vom Hlg. Vinzenz Pallotti in Rom gegründet wurde. Ihr Ziel ist es, die Laien im Glauben zu stärken.) Deshalb kam der junge Priester Franz Reinisch Ende 1928 nach Untermerzbach ins Herz-Jesu-Heim, um dort sein zweijähriges Noviziat zu beginnen. Insgesamt blieb er 5 Jahre und fuhr mindestens 30 mal nach Bamberg.

„Warum war Pater Franz Reinisch so oft in Bamberg?“ fragte ein Herr nach. Pfarrer Emge gab zur Antwort, dass der Tiroler Priester im Herz-Jesu-Heim hauptsächlich zur Ausbildung der Novizen zuständig war und u.a. Philosophie unterrichtete. Pater Franz wollte aber als begeisterter Seelsorger Erfahrungen sammeln und seine Freude am Glauben weitergeben. In Bamberg fand er das geeignete „Arbeitsfeld“.

Hier konnte er den Glauben unter das Volk bringen.

Martin Emge erklärte: “Die Bamberger haben ihn gemocht. Hier war er daheim.“

 

Bamberg eine Stadt des Glücks und der Heimat.

Das wurde an der Brudermühle deutlich. Die angestaute Regnitz rauschte sehr laut. Das erinnerte ihn an die Gebirgsbäche seiner Heimat. Im Wohnhaus von Thea Raab, auf der Mühleninsel neben dem Wasserwerk, fanden religiöse Gruppenstunden statt, ebenso im ehemaligen FT-Gebäude Fleischstraße 17. Die Druckmaschinen des Bamberger Tagblatts arbeiteten so laut, dass im Obergeschoss gefahrlos gesungen und gebetet werden konnte, denn in der Kriegszeit waren religiöse Versammlungen verboten.

Die Institutskirche der Englischen Fräulein diente als Ausgangspunkt für eine Wochenendwallfahrt nach Schönstatt. Pater Reinisch gehörte seit 1934 der Schönstattbewegung an. Hier feierte er im August 1938 eine Wallfahrtsmesse am Altar seines Namenspatrons, des hl. Franz Xaver.  

 

Dann folgten Stationen voll innerer Not

Der Einberufungsbefehl kam für den 14. April 1942. Jetzt musste sich Franz Reinisch entscheiden. „Auf das deutsche Volk kann ich den Fahneneid leisten, aber auf einen Mann wie Hitler nie.“ zitierte Frau Hanne Widera, die Herrn Emge bei der Führung mit unterstützte. Sie erläuterte auch, dass Hitler die Eidesformel ab August 1934 dahingehend änderte, dass der Eid auf den Führer des Deutschen Reiches und Volkes Adolf Hitler geleistet werden musste und nicht mehr auf das deutsche Volk.

In der Martinskirche hielt Franz Reinisch am Sonntag, dem 12. April 1942 eine heilige Messe, bevor er nach Innsbruck zu seinen Eltern fuhr, um ihnen mitzuteilen, dass er den Fahneneid auf Hitler verweigern werde. Eine schwerwiegende, weitreichende Entscheidung.

In der Langen Straße 22 (damals Adolf-Hitler-Str. 22) übernachtete er von Innsbruck kommend vom 14. auf den 15. April 1942. Dadurch verzögerte er ganz bewusst seine Ankunft in Bad Kissingen um einen Tag. In dieser Wohnung ließ er sein Brevier, seinen Kollar und andere Dinge zurück, weil er sie als Priester nicht mehr benötigen würde.

Die Amtsstube des Pfarrhauses der Pfarrei St. Gangolf war seine allerletzte Station in Bamberg. Nachdem Pater Franz Reinisch den Eid verweigerte, sollte er als Gefangener am 7. Mai 1942 unter Begleitschutz von Bad Kissingen nach Berlin ins Zuchthaus gebracht werden. Der zum Tod verurteilte Pater Franz konnte seinen Begleitschutz, einen Unteroffizier, dazu bewegen, in Bamberg bei Dunkelheit vom Bahnhof nach St. Gangolf zu gehen. Damit die Polizei, die damals schräg gegenüber der Amtsstube stationiert war, nichts mitbekam, konnte in der Kirche  die Messe nicht gehalten werden, weil sie dann das Licht verraten hätte. Der Unteroffizier, ein gläubiger Christ, ministrierte mit Pfarrer Winter. Es war für alle Beteiligten eine lebensgefährliche Situation, die sie alle bewusst in Kauf nahmen, um den letzten Wunsch eines Todgeweihten zu erfüllen.

Als der Unteroffizier mit Reinisch in Berlin später als erwartet ankam, rechtfertigte  er sich mit einem Fliegeralarm.

 

Gebetserhörung

Pater Reinisch versprach seinem Begleiter: „Wenn du einmal Hilfe brauchst, dann ruf mich an.“ Als der Offizier in Afrika als Soldat verschüttet war, rief er in seiner Not Pater Reinisch an. So wurde er entdeckt und herausgezogen. Das erzählte seine Tochter 1992 bei einem Lichtbildervortrag, anlässlich des 100. Geburtstag von Pater Franz Reinisch.

 

Hinrichtung durch das Fallbeil

Das war der beklemmendste Teil der Führung, als Pfarrer Emge erklären musste:

„Pater Franz Reinisch erwartete eine schnelle Hinrichtung. Er konnte aber damals im Mai noch nicht erahnen, dass er bis Ende August in  dieser Todessituation leben musste. Woher er die Kraft bekam, diese unmenschliche Lage auszuhalten? Als großer Marienverehrer erhielt er das Durchhaltevermögen von Maria, seiner himmlischen Mutter.“, so schloss der Reinischexperte.

 

Pfarrer und Regionaldekan Martin Emge erklärte die Reinisch-Weg-Stationen sehr anschaulich, feinfühlig und lebensnah, unterstützt von Gebeten, die Pater Franz Reinisch selbst geschrieben hatte.

Die Reinisch-Wege-Führung endete mit dem Impuls: „Was kann uns das Zeugnis dieses mutigen Mannes sagen?“

 

Text: Renate Siebenkäs


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